Indikationen
Tägliche Mund- und Zahnhygiene bei Hunden < 10 kg
Limitiert die Bildung von Plaque und Zahnstein
Gegen übel riechenden Atem
Gegenanzeigen:
Hundewelpen < 6 Monate
Behandlungsdauer
ORAL BAR wird effizienterweise täglich verabreicht. Er unterstützt die zahnpflegenden Eigenschaften von DENTAL SPECIAL und ist eine hervorragende Ergänzung zum täglichen Zähneputzen, der wirksamsten Methode zur Vorbeugung gegen Zahnsteinbildung.
Mechanische Wirkung auf Zahnstein:
Aufgrund seiner speziellen Struktur hat der ORAL BAR beim Kauen eine Abriebwirkung auf Zahnbelag und Zahnstein.
Chemischer Effekt auf die Zahnsteinbildung:
Natriumpolyphosphate binden im Speichel enthaltenes Kalzium, welches somit nicht für die Zahnsteinbildung zur Verfügung steht.
Wirkung gegen Mundgeruch:
Übel riechender Atem entsteht durch die von Bakterien gebildeten flüchtigen Schwefelverbindungen. ORAL BAR hemmt das bakterielle Wachstum und reduziert somit die Bildung von Schwefelgasen durch verschiedene Inhaltsstoffe wie Zink, Eukalyptus und Polyphenole.
Weitere Informationen
• Index Härtegrad 2
Der Index kennzeichnet die optimale Bissfestigkeit und Textur für Hunde < 10 kg (Beisskraft ca. 20 kg).
Durchschnittliche Analyse
Zusammensetzung
Reisfuttermehl,Weizenstärke, Glyzerin, Gelatine, Gummiarabikum, gereinigte Zellulose, Geflügelleber, Natriumpolyphosphat, Mineralstoffe, grüner Tee, Zinksulfat, Eukalyptusöl, Kurkuma,Vitamine.
Fütterungshinweise
Ein optimales Mund- und Zahnpflegeprogramm sollte bereits im Alter von 6 bis 7 Monaten beginnen. Zu diesem Zeitpunkt ist die bei kleinen Hunden ca. 8 bis 10 Monate dauernde Wachstumsperiode nahezu abgeschlossen.
Vor der Verabreichung sollte die gesamte Mundhöhle hinsichtlich der Zahngesundheit (Parodontalerkrankungen) gründlich untersucht werden.
Der Hund erhält maximal einen ganzen ORAL BAR (16g) täglich. Zu empfehlen ist die Gabe im Zusammenhang mit der Ausbildung und Erziehung des Hundes.
ORAL BAR ist ein Ergänzungsfuttermittel. Jeder Riegel hat einen Energiegehalt von ca. 50 kcal. Um eine Energieüberversorgung zu vermeiden, sollte die tägliche Futterration je nach Aktivität des Hundes um ca. 10% reduziert werden.
ORAL BAR sollte nicht unmittelbar nach körperlicher Anstrengung gegeben werden. Der Hund sollte ruhig und entspannt sein.
Packungsgrößen
Box enthält: 4 Beutel mit je 7 Kauriegeln à 16 g
Tierhalterbroschüre
ROYAL CANIN VETERINARY DIETS
ORAL BAR SMALL DOG
FÜR HUNDE MIT ZAHN- UND ZAHNFLEISCHERKRANKUNGEN
Hunde und Katzen haben (abhängig von der Rasse) zwischen dem
4. –7. Monat ihr bleibendes Gebiss vollständig entwickelt. Es sollte
bereits zu diesem Zeitpunkt mit der Zahnhygiene begonnen werden,
um Erkrankungen der Zähne und des Zahnfleischs vorzubeugen
und die Zahngesundheit Ihres Tieres lange zu erhalten.
Tägliches Zähneputzen verhindert am wirksamsten die Bildung
von Zahnbelag (Plaque) und Zahnstein (mineralisierter Zahnbelag).
Vorhandener Zahnstein lässt sich nur bei Ihrem Tierarzt mit einer
professionellen Zahnreinigung gründlich entfernen.
Woran erkennen Sie Erkrankungen der Zähne und des
Zahnfleischs? Die ersten Anzeichen:
Zunehmend übel riechender Atem: Bakterien in der Mundhöhle zersetzen die Nahrungsproteine. Dabei entstehen flüchtige Schwefelverbindungen, die den Fäulnisgeruch verursachen.
Übermäßiger Speichelfluss
Schwierigkeiten bei der Nahrungsaufnahme: Entzündetes Zahnfleisch und empfindliche Zähne verursachen Schmerzen beim Kauen. Obwohl das Tier fressen will, verweigert es die Futteraufnahme oder es kaut einseitig.
Entzündungen des Zahnfleischs können schwer wiegende Folgen
auf lebenswichtige Organe haben. Über den Blutkreislauf gelan-gen
die Bakterien aus der Mundhöhle zu Herz, Lunge, Niere oder
Leber. Diese können ernsthaft erkranken.
Eigenschaften
Bürsteneffekt (mechanische Wirkung gegen Plaquebildung):
Textur und Form der Trockenfutterkroketten sorgen beim Kauen entsprechend der Kiefer- und Zahngröße für einen sanften Abriebeffekt an der Zahnoberfläche. Die elastische Textur der ORAL BAR regt zu intensivem Kauen an und entwickelt ebenfalls eine sanfte Abriebwirkung gegen Plaque und Zahnstein.
Verminderte Zahnsteinbildung (chemische Wirkung):
Natriumpolyphosphat bindet im Speichel vorhandenes Kalzium, welches dadurch nicht mehr für die Zahnsteinbildung zur Verfügung steht (siehe unten stehende Abbildung).
Wirkung gegen übel riechenden Atem:
Zink, Eukalyptus und Polyphenole aus grünem Tee wirken anti-bakteriell. Somit reduzieren sie die für übel riechenden Atem verantwortlichen flüchtigen Schwefelverbindungen.
Unterschiedlicher Textur-Index:
Zur Ermittlung der optimalen Textur, Form, Größe und Akzeptanz der Kauriegel wurden umfangreiche Studien mit verschiedenen Hunderassen über einen Zeitraum von einem Monat durchgeführt. Die Konsistenz / Textur wurde an die Kaukraft kleiner bzw. großer Hunde angepasst.
Antworten auf Ihre Fragen
Kann es bereits bei Welpen zu Zahnerkrankungen kommen?
Insbesondere bei den kleinen Hunderassen kann es vorkommen, dass Milchzähne nicht oder nicht rechtzeitig ausfallen und dann vom Tierarzt fachgerecht gezogen werden müssen. Ein nicht ausgefallener Milchzahn stört nämlich nicht nur den Durchbruch des nachfolgenden bleibenden Zahns, sondern begünstigt darüber hinaus auch die Ablagerung von Futterpartikeln und damit die Bildung von Plaque und Zahnstein.
Eine tierärztliche Untersuchung jedes Welpen auf Zahnstand und -gesundheit im Alter von 6 – 7 Monaten ist daher empfehlenswert.
Ein nicht ausgefallener Milchzahn (Fangzahn) im Alter von 6 - 7 Monaten. Dieser Zahn muss gezogen werden.
Sind Plaque und Zahnstein mit bloßem Auge zu erkennen?
Nur der Tierarzt kann bei einer gründlichen Untersuchung der Mundhöhle den Zustand der Zähne Ihres Tieres genau beurteilen. In der Mundhöhle mischen sich die dort natürlicherweise vorhandenen Mikroorganismen (über 300 Bakterienarten) mit Speichel und Futterresten und bilden einen filmartigen Belag auf der Zahn-oberfläche, die so genannte Plaque. Mit bloßem Auge ist Plaque nicht zu erkennen; sie müsste mit Hilfe eines Farbstoffs sichtbar gemacht werden. Bereits 6 Stunden nach dem Zähneputzen bildet sich erneut Plaque. Wird diese nicht regelmäßig entfernt (idealerweise durch tägliches Zähneputzen), lagert sich im Speichel vorhandenes Kalzium ein. Durch Mineralisierung entsteht Zahnstein, eine harte, braune und gut sichtbare Ablagerung an der Zahnoberfläche.
Welche Zahnpflegemaßnahmen sind bei meinem Tier notwendig?
Zähneputzen
Dies ist die mit Abstand wirksamste Maßnahme zur Bekämpfung von Plaque. Bei Tieren mit Parodontalerkrankung ist Zähneputzen der einzige Weg, das Fortschreiten der Erkrankung aufzuhalten. Putzen Sie am besten täglich!
Spezialfuttermittel für die Zahnpflege
Die Spezialfuttermittel der Produktreihe DENTAL von ROYAL CANIN wurden entwickelt, um gezielt gegen Plaque und Zahn-stein zu wirken. Diese Produkte leisten einen wertvollen Beitrag zur Zahnpflege und ersetzen als vollwertige und ausgewogene Alleinfuttermittel die bisherige Nahrung des Tieres.
Kauriegel für die Zahnpflege von Hunden
Ein Zahnpflegekauriegel täglich kann als wirksame Ergänzung zum Zähneputzen eingesetzt werden. Diese speziellen Kauriegel regen zu intensivem Kauen an und maximieren auf diese Weise den Reinigungseffekt der Zähne über die Fütterung. Die Kombination der Zahnpflegemaßnahmen erzielt eine verstärkte Wirkung gegen Plaque und Zahnstein.
Wie putze ich die Zähne meines Tieres richtig?
Das Zähneputzen bei einem Tier ist keine einfache Sache. Hilfreich ist es, wenn Sie Ihr Tier bereits ab einem sehr frühen Alter an die-ses tägliche Ritual gewöhnen. Lassen Sie sich von einer erfahrenen Person in Ihrer Tierarztpraxis ( Tierärztin / Tierarzt / Helferin / Helfer) in Ruhe genau die einzelnen Schritte erklären und / oder zeigen. Eine detaillierte Übersicht finden Sie auch im Internet unter: www.royal-canin.de (Bereich: „Mein Tier“ – Zahngesundheit).
Was kann ich grundsätzlich zur optimalen Mundhöhlen- und Zahnhygiene meines Tieres tun?
Lassen Sie die Zahngesundheit Ihres Tieres regelmäßig beim Tierarzt kontrollieren.
Gewöhnen Sie Ihr Tier bereits ab dem frühesten Alter an das tägliche Zähneputzen.
Verwenden Sie eine speziell für Hunde oder Katzen hergestellte Zahncreme / -bürste.
Belohnen Sie Ihr Tier nach dem Zähneputzen durch Spielen, Spazierengehen usw.
Fördern Sie die Zahngesundheit Ihres Tieres mit Hilfe spezieller Zahnpflegekroketten und Zahnpflegekauriegel.
Lassen Sie Zahnstein bei Ihrem Tier entfernen, wenn es der Tierarzt empfiehlt. Je länger Sie damit warten, desto größer ist die Gefahr, dass bleibende Schäden entstehen. In letzter Konsequenz: Zahnverlust.
Was sollte ich NICHT tun?
Übel riechenden Atem als harmlos oder „normal“ betrachten.
Eine parodontale Erkrankung nach gestellter Diagnose unbehandelt lassen.
Knochen füttern (Risiko der Darmverstopfung, -verletzung).
Zulassen, dass der Hund mit Steinen spielt (Gefahr des Abschluckens und der Schädigung von Zähnen und Zahnfleisch).
Gibt es einen Zusammenhang zwischen parodontalen Erkrankungen und Karies?
Bei parodontalen Erkrankungen sind die Zähne selbst nicht erkrankt, sondern deren Umgebung, das Parodontium. Bei Karies handelt es sich um eine völlig andere Erkrankung, die bei Hunden nur äußerst selten vorkommt. Hauptursachen von Karies sind Zahnschmelzschäden durch bakterielle Säurebildung.
Bei der Katze entwickeln sich häufig im Bereich der Zahnhälse so genannte „neck lesions“ (engl. für Zahnhalsläsion), die früher irrtümlich als Karies bezeichnet wurden. Die Ursachen dieser Zahnschmelzschäden sind bislang unbekannt.
Kann sich mein Tier eine parodontale Erkrankung durch Kontakt mit anderen Tieren, über das Futter oder aus der Umwelt „einfangen“?
Nein. Plaquebildende Bakterien kommen natürlicherweise in der Mundhöhle vor. Nur eine zunehmende Plaquebildung löst Zahnfleischentzündungen aus.
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